Na endlich, ich dachte ich bekomme in 4 Wochen Japan gar nichts mit, weder Erdbeben noch Taifun. Quelle.
Oh Shi…
Nein heisst ja?
Kulturschock umgekehrt? Grade wurde ich noch von Selbigen ermahnt, nicht den Christen Intoleranz und Ignoranz zu unterstellen wie in einem meiner letzten Beiträge, da lese ich in einem durchaus spannenden und interessanten Blog eines wohl deutschen Journalisten den Satz “Als ich Fotos machte fragte er gleich, ob ich die veröffentlichen will. Ich sagte nein” mit anschließendem veröffentlichten Foto. Ja, ich liebe Japan. Nein, ich will immer weniger nach Deutschland zurück. Ist das nicht charmant? Doch die Fotos, die er macht, sind wirklich erste Sahne.
Kulturelle Tretminen 3
Wie nett, dass uns die Lehrer der Medienschule zur Welcome-Party eingeladen haben. Also Fressen und Saufen bis zum Umfallen. Geil. Erst Salat, dann Gyoza, dann Nudeln, dann Frittiertes, dann Paniertes, dann Garniertes, dann weiß ich nicht mehr. Nun, ich also zu meinen Gasteltern in gebrochenem Japanisch, dass ich wohl später kommen möchte (sehr spät) und ob das ok wäre weil so und so. Die also: Ja, klar, kannst kommen wann Du willst – und nein, ich hab mich nicht verhört und dreimal nachgefragt. Mit diesem Beitrag habe ich endlich wieder aufgeholt und kann in Ruhe wieder Fotos vorbereiten, bevor ich abends ins Bett falle. Apropos…
Das Leben in Utsunomiya
So, heute mach ichs kurz. Vielleicht. Alles Bestens, ich lebe mich zunehmend ein und alle sind zufrieden. Nur die Schuldirektorin macht noch nicht den Eindruck, als sei sie mit uns zweien sehr glücklich – wahrscheinlich interpretiere ich auch die Mimik falsch, denn sie spricht zwar deutsch, aber ist Japanerin denke ich.
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Yay, Yatta!
Kulturelle Tretminen 2
Dieser Artikel wird mehrere Tage verzögert publiziert. Denn mittlerweile habe ich Internet.
Erster Schultag. Um 6:45 Uhr aufgestanden. Ich mache Praktikum in einer Medien- und Kunstschule. Die Zeitverschiebung ist wirklich hilfreich, ich weiß aber nicht wieso, denn wir sind Deutschland ja sieben Stunden voraus, nicht hinterher. 7:15 Uhr Frühstück extra von Mama zubereitet. Es gab warmes Weißbrot mit Marmelade, Speck mit Eiern und Pilzen und einen Gemüseteller. Ich muss aufpassen, mich nicht dran zu gewöhnen. 8 Uhr zum Bus, 8:10 Uhr in der Stadt angekommen. Ich muss in der Schule um 9 sein und laufe 5 Minuten von der Bushaltestelle dahin, aber obwohl Papa das mit der Stoppuhr gemessen hat, unter Grinsen von Gastmama, darf ich nicht den Bus um 8:26 Uhr nehmen.
Ins unbekannte Land
Nämlich nach Utsonomiya. Schier endlos ziehen sich die Vorstädte Tokios dahin, während wir im Zug nach Utsonomiya sitzen. Zierliche Einfamilienhäuser mit schicken Gärten wechseln sich ab mit Industrievierteln und breiten Flüssen. Die Landschaft ist flach und unspektakulär, aber zweifelsohne typisch japanisch. Die verbleibende Gruppe ist klein geworden, die mit dem japanischen Professor nach Utsonomiya fährt um zu ihren Gastfamilien und Praktikumsplätzen zu gelangen. Einige sind bereits wieder abgereist, andere verbringen die nächsten Wochen in Tokio oder anderen Städten.
Popkultur und junge Mode
Youth Summit 2009
Montag war Präsentation und Abschlussfeier im Goethe-Institut. Ich also noch schnell Krawatte und Anzug aus der Hand gelegt und zu Hause gelassen, sich wohl an die Temperatur-Katastrophe vor einigen Tagen erinnernd. Und es war kein Fehler, ich war allerdings etwas stinkig gegenüber den Deutschen, die in kurzer Hose und T-Shirt kamen. Den Japanern sehe ich das nach, die wurden vielleicht auch nicht informiert. Vorher haben wir aber noch kurz im nahe gelegenen Meiji-Schrein Harajuku-Omotesando vorbeigeschaut. Morgenpredigt der Priester in Begleitung unserer in drei Teile aufgesplitteten Reisegruppe. Dieses Spektakel hätte ich mir lieber gespart.
Auf dem Trockenen
Liebe Leser, aufgrund schwieriger Verhältnisse werden in der nächsten Zeit, nun, da ich ein Internetcafé im Ort meiner Gastfamilie Utsonomiya gefunden habe, die alten Beiträge die schon auf Publizierung warten nachgeholt. Bitte also nicht wundern, wenn ich über Akihabara schreibe, obwohl ich seit dem Wochenende schon in Utsonomiya bin.







