Bad Urach Mediendesign und Blog über Japan, Anime und Manga

Aktuelles aus der Web-Community.

Beratung zu Kommunikation, Marketing und Technik in Online-Medien

Lassen Sie sich im Web gut dastehen und aussehen.

Konzeption, Gestaltung und Umsetzung von Internetprojekten

Ihre Ideen werden Wirklichkeit.

17 Jan 2010

3sat Themenwoche Japan

Mein Lieblingssender macht eine Themenwoche Japan.

3sat widmet den verschiedenen Facetten und oft scheinbaren Gegensätzen Japans vom 18. bis zum 24. Januar 2010 eine Themenwoche mit zahlreichen Dokumentationen, Reportagen und Spielfilmen.

Yay. Wenn Sie jetzt die Website auch noch Popup-frei hinkriegen können das alle Menschen sehen. Das gesamte Programm gibt es ganz popupfrei hier anzuschauen. Etwas verwundert, dass für ein Land, in dem die Animationsindustrie den größeren Anteil hat als die Realfilmindustrie kein einziger Anime ins Programm gerutscht ist. Mal was Spezielles oder ein Kurzfilm mit Originalton, das darf man dann wohl doch nur von ARTE erwarten. Dafür sind einige interessante Erstausstrahlungen dabei, ich bin gespannt ob man eine eventuelle Synchronisation abschalten können wird und ob es Untertitel gibt. Schließlich sind diese Funktionen inzwischen Standard.

11 Jan 2010

Mehr Zucker für alle!

YouTube Preview Image

Sorry ich konnt’s mir nicht verkneifen, bei dem Wetter hier in Bad Urach.

11 Jan 2010

Bad Urach, die Online-Wüste?

Keineswegs! Viele interessante Links gibt es, die dem Bad Uracher so nicht direkt über den Weg laufen dürften. Beispielsweise kann man auf Deviantart eine interessante Auswahl an Fotografien und Kunstwerken rund um Bad Urach und das Ermstal finden. Auch wenn die Qualitätssicherung manchmal schläft und man den Eindruck bekommt, manche Websites nehmen Jeden bzw. Jedes.

Dass sich der Hohen Urach auch für Infrarotfotografie eignet, hätte mir schon früher in den Sinn kommen können. Manchmal ist es aber einfach ein Warten auf den richtigen Augenblick, der ein Foto zu etwas Besonderem macht. Auch wenn es dafür heisst, 30 Stunden wach zu bleiben oder so. Aber damit sind wir nun schon wieder weg von Bad Urach, also schnell zurück.

Was gibt’s noch in Bad Urach? Die lieben Kollegen von Micheli Design natürlich. Auf Neudeutsch Mitbewerber genannt. Immerhin in nüchterner und repräsentativer Funktion online, kräftig die Werbetrommel rührend für die Stockphoto-Agenturen. Sollte ich in meiner nächsten Bewerbung auch »(Latein)« als Fremdsprache angeben? Natürlich eingeklammert, weil, naja, so halt. 

Einen hab ich noch. Und wie so oft distanziert man sich im Impressum schon mal im voraus für alle Links zu seinen Kunden. Ich übernehme übrigens auch keine Haftung für Schäden jeglicher Art, die durch den Besuch dieser Bad Uracher Website von Creativ Design entstehen.

Dann ist da noch Youtube, das sich mit seinen Videos in den Suchergebnissen auch für Bad Urach penetrant nach vorne schiebt wenn auch nur entfernte Relevanz gegeben ist. Überhaupt sind Spamergebnisse immer noch ein großes Problem bei Google – hatte man nicht schon vor einer Weile Userbewertungen von Suchergebnissen eingeführt?

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Unsere Webcam gibt’s immer noch, auch wenn Sie Schäferlauf Bad Urach heisst. Eine Livecam mit 30 Bildern/sec macht in bad Urach auch wohl wenig Sinn. 25 Bilder/sec bekommt man immerhin bei Laible & Frisch, der kleinen Serienfilmproduktion die in Bad Urach gedreht wurde. Handwerklich solide, manchmal etwas zu sehr weichgespült nicht nur in optischer Hinsicht, ist die Serie immerhin bekannt genug um bei den Serienjunkies als Mitschnitt aufzutauchen. Oder ist es gar ein illegaler DVD-Download? Käme aber ja auf’s gleiche raus.

05 Jan 2010

Windows 7 god mode

Spiegel Online schreibt:

Den God Mode aktiviert man ebenso kryptisch wie einfach, indem man in Windows 7 einen neuen Ordner erstellt und in “GodMode.{ED7BA470-8E54-465E-825C-99712043E01C}” umbenennt. In diesem Ordner befinden sich dann Links zu Hunderten Windows-Einstellungen: “Sichtbarkeit des Mauszeigers verbessern”, “Dateierweiterungen ein- oder ausblenden”, “Arbeitsspeicherprobleme des Computers diagnostizieren”. Diagnose-Gnostik dank Gottesmodus.

Noch ungeprüft, aber dafür schon einmal Dank. Sprich: Windows wurde gestrippt. Find ich super. Wird also endlich Zeit, das System platt zu machen. Und ich hatte grade die Wahl zwischen Haruhi Suzumiya und Madobe Nanami. Schwere Entscheidung.

windows-7-god-mode-gott-modus

31 Dez 2009

Auf Wiedersehen in 2010

sylvester2009

29 Dez 2009

Warum ist Kriminalität in Japan niedrig?

… und warum in christlichen Ländern so hoch?

selbstmordattentaeterin

Das war eine Frage, die in einem großen japanischen Internetforum gestellt wurde. Da dieses Forum zur Spezies der “chans” gehört, sind die Antworten ebenso bunt und kreativ wie mit Vorsicht zu genießen – denn alle Besucher sind anonyme Schreiber. Wer noch nicht weiß, was “chans” sind, sollte sich mal den Artikel der c’t durchlesen (eins zwei drei vier fünf) – er macht die Subkultur des Internet sehr anschaulich. Also, die Frage war wie folgt:

»I heard most japanese people are an atheist. But why is crime in Japan lower than in many Christian countries? why are they well-mannered?«

die Antworten sehr gemischt, mit einigen interessanten weil sehr intelligenten Aussagen:

»Wrong: Atheists.
Right: Polytheists.«

»Because the eyes of other people are more scary than those of God.«

»The Sun watches down on us so we can do no wrong.«

»Because we don’t have any religious wars.«

»Isn’t it because religion itself breeds violence?«

»We’re not really atheists though. And what’s called an atheist overseas is practically a cultist, like some kind of atheist religion.«

»You can’t watch late night anime in prison. That makes for a polite society.«

»Piety destroys character.«

»It must be genetic. Just look at those damn Koreans!«

»Because we’re Japanese.«

»Religion serves as an expedient means of making the uncultivated or ignorant obey the law.«

»Because you can only believe in yourself.«

»They’re clever because they eat lots of fish.«

»I don’t think Japanese are smart, but I do think the person who wrote this is an idiot.«

»As expected of someone from a place where they don’t each much fish, he’s pretty stupid.«

»If you compare them to America, the crime rates in most countries are just a joke.«

»Not revering a single god doesn’t give rise to useless prejudice.«

»Religion is a weapon of mass destruction.«

»You can do whatever you like if God forgives you.«

»We aren’t without religion.
December is Christmas.
The New Year is Shinto.
The funeral is Buddhist.
The marriage is Christian.
There’s no more faithful people!«

»It’s almost like you can’t have morals, happiness or love without religion to them. Their culture has been hijacked, hasn’t it?«

»’It’s because they are 98% one people.«

»This is a big factor – mixing in different cultures and religions causes public order to deteriorate.«

»The reason is because sex is completely tolerated.«

»Society is a harsher master than any God. The punishments actually happen after all.«

»Crime may be rare and manners good, but it is stifling here.«

»Look at the troubles after the war or in the Showa period, and the crime rates then. Japanese society is currently stable, that’s why crime is low. Individualism vs collectivism or whatever are just secondary factors.«

»Overseas, atheists get suspected of communism. In Japan, it’s the Catholic priests and the Buddhist monks who are the communists.«

»Japanese only believe in capitalists and men of power.«

»I’d like to ask those American fellows the opposite – just why is it the religious folk are the ones with the worst manners and the highest levels of crime?«

»In the US, there’s one god for 300 million people. In Japan, there’s 8 million gods, that’s 1 to 15. Plenty for everyone.«

»Let’s just put it down to bushido.«

Quelle: Sankaku.

29 Dez 2009

Frischer Wind: Eve no Jikan

Es gibt sie noch, die Anime, deretwegen ich die ganze Geschichte mit dem Anime überhaupt begonnen habe. Geschichten, die Dich alle paar Minuten überrascht blinzeln lassen, die Dir mit einem subtilen Kribbeln im Bauch ihre Kreativität und intelligente Handlung offenbaren. Eve no Jikan ist so ein Werk, die erste Folge macht Lust auf Mehr.

Wäre es nicht 7:30 Uhr und ich nicht fast auf dem Weg, um mich mit Pyrotechnischem einzudecken, so guckte ich vermutlich alle 6 Akte zu je 15 Minuten am Stück. Schon die Aufteilung und Länge zeigt, dass es sich hier nicht um einen weiteren 08/15-Anime handelt. Auch der subtile Einsatz von 3D-Szenen und Effekten ist sehr zu begrüßen. Die Charaktere verhalten sich authentisch und sind sehr unterschiedlich.

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Wer hat dieses Schild aufgestellt? Egal. Zur Handlung: In naher Zukunft, darum geht es im Anime, gehören Roboter schon lange zum Alltag in verschiedenen Bereichen.

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Androiden hingegen, also menschenähnliche Roboter, sind eine neue Erscheinung. Man erkennt sie an den hellen Ringen um ihre Köpfe, die nicht zufällig aussehen wie Heiligenscheine. Es geht um einen Herrn namens Asimov, um Regeln die man nicht brechen darf und auch sonst um einige Dinge, die die japanische Gesellschaft in diesen 15 Minuten beleuchten wie es andere Anime in kaum einer Weise schaffen. Auch neue soziale Probleme werden aufgezeigt, die sich durch eine extreme Beschäftigung mit den Androiden auftun wie sie heute von Spielesüchtigen bekannt sind.

Die Menschen behandeln ansonsten ihre Androiden wie ihre Roboter und ihren Toaster, etwas ganz Selbstverständliches und Pragmatisches. Niemand käme auf die Idee, seinem Toaster »Guten Morgen« zu sagen. Auch Rikuo kennt es nicht anders, doch im letzten Logfile seines Hausandroiden entdeckt er die merkwürdige Zeichenfolge:

»Are you enjoying the time of EVE?«

Als er die Bewegungsmuster seines Androiden auswertet, stößt er auf einen merkwürdigen Ort.

» Für alle, die wissen wollen, wie es weitergeht.

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24 Dez 2009

Allen Lesern meine guten Wünsche

weihnachten

17 Dez 2009

Surftipp: Aus Japan über Japan

Austokyo.com berichtet locker und lässig von den kleinen und großen Wundern und Wunderlichkeiten aus Tokyo. Unbedingt einen Besuch wert, selten gebe ich so direkte Links, doch hier tue ich es gerne. Bild: Austokyo.com

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10 Dez 2009

Heute wurde Facebook böser.

Ganz unschuldig poppt heute ein Dialogfeld in Facebook auf. Man habe die Privatsphäre-Einstellungen überarbeitet und bittet um Anpassung. Wer jetzt aber nicht aufpasst, der gibt ganz schnell seine Nachrichten, Fotos, Videos und persönlichen Informationen allen Nutzern frei.

Das Unternehmen aus San Francisco verändert die Einstellungen zum Datenschutz und fordert nun alle 350 Millionen Mitglieder auf, diese zu bestätigen. Ebenfalls mit eingebaut wurde ein Pseudoschutz von Personen unter 18, der eine erhöhte Sicherheit vortäuscht.

Nicht, dass es vorher sehr viel sicherer gewesen ist, Informationen an ein solches Unternehmen zu senden. Die Hinterhältigkeit, mit der dem Nutzer diese Anpassung untergeschoben wird, ist jedoch dreist. Plötzlich befinden sich die Radiobuttons nicht mehr dort, wo man sie vermutet. Beim Abspeichern wird dann die neue Einstellung aktiv.facebook-evil