Augmented Reality (erweiterte Realität) ist ganz groß im Kommen. Die Meisten haben es noch nicht bemerkt und Viele werden es auch nicht bemerken, denn diese technische Neuentwicklung ist für sich genommen keine neue Erfindung. Es ist die Idee, die das Ganze so interessant macht. Die Realität zu ergänzen und zu verschmelzen mit virtuellen Gütern und Informationen, das hat bereits Dan Simmons in seinem Epos »Hyperion« und »Endymion« beeindruckend beschrieben. Dort umgibt die Erde eine Art unsichtbares Informationsnetz, diejenigen Menschen die wissen wie es geht können sich dessen Funktionen zu Nutze machen, indem sie lediglich ihre Handfläche aktivieren. Schon erscheinen wie von Zauberhand zum Beispiel ein Kompass oder Informationen zu Objekten der realen Welt vor ihren Augen.
Hat man ein Video- und Internetfähiges Mobiltelefon, kann man das sogar selbst ausprobieren. Hier gibt es eine Testapplikation entwickelt u.a. mit der Graz University of Technology von einigen ganz klugen Köpfen, lauffähig unter Windows Mobile. Ein (ähnliches) Beispiel hier im Video:
Natürlich ist das nur einer von vielen möglichen Einsatzzwecken. Ebenso wie Visitenkarten mit virtueller Erweiterung sind auch Einsatzbereiche in freier Natur denkbar. Beispielsweise mit Wikitude. Ein anderes Beispiel ist Layar (mit Video). Beide Projekte haben ein riesiges Potenzial, wenn man es schafft die noch vorhandenen technischen Hürden zu meistern. Ein weiteres Team, das sich mit AR befasst und ein AR Framework entwickelt hat.
Nun, die Japaner haben schon weiter gedacht, wie üblich. Wer sich die Spinnereien mal anschauen möchte, dem sei der Anime »Dennō Coil« (電脳コイル) ans Herz gelegt.
So perfekt symmetrisch, dass sogar das natürliche Rauschverhalten des Kamerasensors irritiert war und sich vor Schreck ebenfalls symmetrisch angeordnet hat. Denn alles andere wäre ja ganz gemein nachgeholfen. Und so liefert die Differenzmaske in Photoshop den Beweis, dass auch Sensorelektronik sich von der natürlichen Ästhetik Japans anstecken lässt.
Was mich allerdings doch etwas stutzig macht, sind die zwei Hilfslinien, die sich zeigen, wenn man das Originalbild in Photoshop öffnet. Ja, Photoshop speichert Hilfslinien in JPG ab. Wahnsinn! Dank an »Auge des Adlers« asdato.
Auch von mir ein Nachtrag: Künstlerische Freiheit kennt keine Grenzen. Fritz ist bekannt für seine Symmetriespiele mit Fotos. Ich bin über mich selbst erstaunt, dass ich mich habe hier täuschen lassen wie andere auch und muss die Qualität der Nachbearbeitung anerkennen. Fritz ist nicht nur ein hervorragender Fotograf sondern versteht auch seine Werkzeuge.
Den God Mode aktiviert man ebenso kryptisch wie einfach, indem man in Windows 7 einen neuen Ordner erstellt und in “GodMode.{ED7BA470-8E54-465E-825C-99712043E01C}” umbenennt. In diesem Ordner befinden sich dann Links zu Hunderten Windows-Einstellungen: “Sichtbarkeit des Mauszeigers verbessern”, “Dateierweiterungen ein- oder ausblenden”, “Arbeitsspeicherprobleme des Computers diagnostizieren”. Diagnose-Gnostik dank Gottesmodus.
Noch ungeprüft, aber dafür schon einmal Dank. Sprich: Windows wurde gestrippt. Find ich super. Wird also endlich Zeit, das System platt zu machen. Und ich hatte grade die Wahl zwischen Haruhi Suzumiya und Madobe Nanami. Schwere Entscheidung.
Ganz unschuldig poppt heute ein Dialogfeld in Facebook auf. Man habe die Privatsphäre-Einstellungen überarbeitet und bittet um Anpassung. Wer jetzt aber nicht aufpasst, der gibt ganz schnell seine Nachrichten, Fotos, Videos und persönlichen Informationen allen Nutzern frei.
Das Unternehmen aus San Francisco verändert die Einstellungen zum Datenschutz und fordert nun alle 350 Millionen Mitglieder auf, diese zu bestätigen. Ebenfalls mit eingebaut wurde ein Pseudoschutz von Personen unter 18, der eine erhöhte Sicherheit vortäuscht.
Nicht, dass es vorher sehr viel sicherer gewesen ist, Informationen an ein solches Unternehmen zu senden. Die Hinterhältigkeit, mit der dem Nutzer diese Anpassung untergeschoben wird, ist jedoch dreist. Plötzlich befinden sich die Radiobuttons nicht mehr dort, wo man sie vermutet. Beim Abspeichern wird dann die neue Einstellung aktiv.
Virales Marketing vom Feinsten. Auch diese Version entbehrt nicht einer gewissen Makabrigkeit. Vollends aufs Glatteis begibt man sich schließlich hiermit. Ich distanziere mich sicherheitshalber von dieser hervorragenden Parodie. Klappt natürlich auch mit dem eigenen Foto.
Apropos: Nicht nur Touhou-Games sind genial, insbesondere Scarlet Weather Rhapsody. Auch Gadget Trial ist ein sehr schräges Spiel japanischer Machart mit sehr eigenwilligem Humor. Dass die Artillerie eine Loli ist erklärt schon Einiges. Oder auch nicht.
Randbemerkung: Das IZI hat’s geschafft und ist bei CSS Mania, meiner Lieblingsseite für innovative und frische Webdesigns, aufgetaucht.
Opera war zu Besuch in der Hochschule Furtwangen im Rahmen der Opera University Tour, und exklusiv gibt’s das Video zum hochspannenden Vortrag von Opera-»Evangelist« Patrick Lauke auch hier im Blog. Es geht um neue Techniken im Web, HTML5, Canvas und Video Elemente sowie CSS3 und @font-face Techniken. Der Vortrag ist auf Englisch.
Es wird Zeit auf Windows 7 zu wechseln. Während des Bootvorgangs bei Windows XP den USB-Stick anzuklemmen scheint jedenfalls keine so gute Idee zu sein. Weitaus weniger, dies 5 Minuten vor einem wichtigen Termin zu tun. Nicht nur hat sich Windows verschluckt und bootet nun trotz wieselflinker SSD erst nach einem halben Dutzend Minuten. Auch Truecrypt hat plötzlich vergessen, dass ich eine Datenplatte habe. »Incorrect Volume Size« klatscht es mir seither regelmässig um die Ohren und weigert sich, die Partition zu mounten.
Nachtrag: Klar, dass nichts mehr geht, wenn die Seagate Barracuda 1TB stirbt. Übrigens schon das dritte Mal. Natürlich hat man Backups sowie die Platte verschlüsselt, falls man sie mal einschicken muss samt Daten. Aber wieso funktioniert die zweite baugleiche Platte einwandfrei seit Anbeginn?
Zur Zeit ist sowieso der Wurm im System. Monatelang läuft es stabil und Bluescreens kenne ich nur vom Hörensagen anderer Leute. Dann, natürlich das einzige Mal, dass ich eine lange Mail mit japanischen Sonderzeichen und langer Recherche und Übersetzung nicht gleich als Entwurf speichere, sehe ich blau. Frechheit.
Es ist soweit, packt eure Installations-DVDs aus und legt los. Weshalb? Deshalb. Wie es aussieht, funktioniert virales Marketing dieser Art nicht nur in Japan.
Ein kleiner Tipp: Beides sind im Endeffekt ZIP-Archive, aus denen sich die Einzeldateien extrahieren lassen, beispielsweise die Sounds. Mehr Windows 7 Grafiken wird es in nächster Zeit auch sicherlich auf den bekannten Imageboards geben, denn der ästhetische Faktor ist hier noch nicht ausgereizt.
Ich habe zwei Versionen hier, die nicht-Windows-7 Version enthält überarbeitete WAV-Dateien die sich auch auf nicht-Windows-7 Rechnern wiedergeben lassen.
Anleitung: Windows 7 Nutzer können die Datei direkt nutzen, Windows XP und andere Systeme können die Einzeldateien nutzen.
Ich bin über die Qualität und den Moe-Faktor erstaunt. Absolute Empfehlung! Mizuki Nana ihr »oh O.o System Error desu« klingt einfach authentisch und süß.
Ich setze ja seit einiger Zeit phpmyvisites.us als Statistikscript auf meinen Seiten ein. Vor allem, weil ich gerne die Kontrolle über meine Daten habe und ungern möchte, dass Google eine statistische Auswertung meiner Zugriffszahlen erhält. Denn das sind die einzigen Daten, die Google als Suchrobot nicht erheben kann: Wie oft jemand auf welche Seite geht und welche Wege er dabei nimmt. Dass diese Daten hochspannend sind für alle Arten von Business, dürfte klar sein.
Vorhin stolperte ich auf der Suche nach einem Update des Scriptes über Piwik. Als Open-Source-Alternative zu Google Analytics sieht es hervorragend aus und bietet fast alle Funktionen von phpmyvisited. Ich werde daher demnächst umsteigen.
Eine interessante Umfrage ist mir über den Weg gelaufen. Im Prinzip hat sich nicht viel geändert in den letzten Jahren: Links von ausserhalb, ihre Qualität, ihre Menge und der Inhalt des Linktextes werden nach wie vor als wichtigste Faktoren in der Suchmaschinenoptimierung gesehen.
Zunehmend relevant wird allerdings etwas überraschend auch die Klickrate und Besucherzahl. So werden schwach verlinkte Seiten, die aber hohe Besucherzahlen aufweisen, sicherlich besser gerankt werden. Ich kann mir den Gedanken nicht verkneifen, dass Google Japan auch moe-ness als Linkfaktor gewichten könnte.