Bad Urach Mediendesign und Blog über Japan, Anime und Manga

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27 Aug 2009

O-Matsuri und Youth Week

Es ist gar nicht zu beschreiben, wie herzlich, warm und freundlich die Atmosphäre bei der Abschiedsfeier der Youth Week der Deutsch-Japanischen Youth Summit in Tokio war. Es wurden Dankesgeschenke ausgetauscht und wieder einige Millionen Fotos geschossen. Ich mit Dir, Du mit mir, wir mit euch, ihr mit uns, ich mit euch, ihr mit mir, wir mit uns, ihr mit euch. Leider habe ich – unverzeihlich – das Abschiedskonzert und den Beginn der Feier verpasst, weil mich Tokio zu lange in seinem Griff gehalten hat. Wie kam das?

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26 Aug 2009

Popkultur und junge Mode

Ein paar Eindrücke aus einem kurzen Besuch in Harajuku.

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26 Aug 2009

Im Paradies Akihabara [Upd.]

Ach Du Scheisse. Manga und Anime sind, so könnte man nach einem Besuch in Akihabara (und auch Ikebukuro) meinen, der Japaner einzigste Lieblingsbeschäftigung. Ich bin also am Dienstag dort von 13 Uhr bis 23 Uhr gewesen und auch am Donnerstag noch einmal und wie es aussieht aufgrund eines Versprechens auch am Freitag noch einmal. Also – Es folgt Tripple-Blogging der letzten Tage in Tokio, denn am Freitag ist am Abend Abschiedsfeier für alle Teilnehmer der Youth Week und am Samstag ziehe ich hier aus. Anschließend geht’s zur Gastfamilie (JA! Ich habe endlich eine!) nach Utsonomiya zwei Stunden von Tokio entfernt. Mit dem Shinkansen ist es nur eine Stunde, aber dann kostet es 50 statt 20 Euro, heisst es.

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25 Aug 2009

Youth Summit 2009

Montag war Präsentation und Abschlussfeier im Goethe-Institut. Ich also noch schnell Krawatte und Anzug aus der Hand gelegt und zu Hause gelassen, sich wohl an die Temperatur-Katastrophe vor einigen Tagen erinnernd. Und es war kein Fehler, ich war allerdings etwas stinkig gegenüber den Deutschen, die in kurzer Hose und T-Shirt kamen. Den Japanern sehe ich das nach, die wurden vielleicht auch nicht informiert. Vorher haben wir aber noch kurz im nahe gelegenen Meiji-Schrein Harajuku-Omotesando vorbeigeschaut. Morgenpredigt der Priester in Begleitung unserer in drei Teile aufgesplitteten Reisegruppe. Dieses Spektakel hätte ich mir lieber gespart.

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25 Aug 2009

Auf dem Trockenen

Liebe Leser, aufgrund schwieriger Verhältnisse werden in der nächsten Zeit, nun, da ich ein Internetcafé im Ort meiner Gastfamilie Utsonomiya gefunden habe, die alten Beiträge die schon auf Publizierung warten nachgeholt. Bitte also nicht wundern, wenn ich über Akihabara schreibe, obwohl ich seit dem Wochenende schon in Utsonomiya bin.

19 Aug 2009

Kulturelle Tretminen

Wie ihr vielleicht ahnt, sind die Blogbeiträge immer ein bis zwei Tage verzögert. Das bedeutet, ich war bereits am freien gestrigen Dienstag in Akihabara, während ich eigentlich den Beitrag für das Wochenende schreiben sollte. Aber das mache ich jetzt etwas zusammengefasst. Es folgt also die Zusammenfassung für Sonntag und Montag, 16+17. August. An diesen Tagen fand der Youth Summit seinen Höhepunkt und Abschluss.

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18 Aug 2009

Tokio Sightseeing

Heute gibt’s wohl mehr Fotos als Text, denn diese sprechen für sich. Das erste Mal fühlte ich mich nicht hektisch herumkommandiert sondern konnte in die Kultur eintauchen und in einer kleinen Gruppe stressfrei Tokio erkunden. Unser Gruppenleiter führte uns nach Asakusa, wo Schreine und Tempel an die Kultur und Tradition Japans erinnern. Auf mich machte das alles einen sehr touristischen und kommerzialisierten Eindruck, und ich bin sicher den älteren Bewohnern Tokios geht es genauso. Shoganai, würden die Japaner sagen. Dem ist nicht zu helfen. Japan öffnet sich der Welt und muss lernen, damit klug umzugehen.

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16 Aug 2009

Fail.

Wann ich mal schlafen soll, hat sich soeben herausgestellt und mir den Rest des Abends versaut. Scheisse, wieso kann man nicht mal für eine Woche ohne Schlaf auskommen? Viel Spektakuläres gibt es heute daher nicht zu berichten. Die Eröffnung des Youth Summit artete in einer Mammutveranstaltung aus. Bitte nicht falsch verstehen, ich finde das alles ganz toll. Aber ich schreibe hier eben jede Geschmacksrichtung nieder; ich kann daher nicht abstreiten dass ich am Ende der Veranstaltung, die weitestgehend darin bestand in der Halle des Goethe-Instituts in Tokio zu sitzen und sich Vorträge und Dankesreden anzuhören, quasi am Einschlafen war.

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14 Aug 2009

Botschaftsbesuch

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Es ist zwei Uhr nachts. Auf dem Flur des Wohnbereiches hört man jemand dumpf mit Deutschland telefonieren, während Tokyos Grundrauschen durch das Fenster strömt, zusammen mit 30°C warmer tropischer Luft. Der Himmel strahlt mit Tokyos Zwielicht herein, während ich meinen ersten Bericht tippe. Ich gebe zu, es ist ein ziemlich subversives Gefühl nach zwei Stunden Halbschlaf aufzuwachen und festzustellen, dass man sich im luftleeren Raum und freien Fall befindet. Aber fangen wir vorne an.

Hallo Japan

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Hallo Japan 2009 Reportage

Während ich bereits dem Aural Vampire Album lausche – schon irgendwie guter, musikähnlicher Krach – flattert die Pressemitteilung der DJJG ins Haus. » Pressemitteilung Youth Summit 2009 [PDF]

Am Dienstag geht’s los, dann werde ich feststellen ob 11 Stunden Flug so schlimm sind wie alle behaupten, ob man in Japan trotz toller Infrastruktur dank der Preise handytechnisch auf dem Trockenen sitzen wird, ob Internet wirklich an jeder Ecke verfügbar ist, ob es im Yoyogi-Park tatsächlich von Cosplayern und japanischen Anhängern der lokalen Popkultur nur so wimmelt. Hoffentlich funktioniert dann auch Twitter wieder, denn schließlich haben wir es nicht nur zum Spaß eingebaut.

Mittlerweile steigt der Neidpegel der Mitmenschen zum Teil in sphärische Höhen, wofür ich mich entschuldigen möchte und was ich gut verstehen kann. Ihr seht, ich werde zunehmend Japanisch. Hoffen wir, dass der Flug trotz zweier Taifune in der Gegend überhaupt stattfinden kann und trotzdem lustig wird… Konbanwa!

Ich habe schlechte Laune, also wird dieser Beitrag jetzt ein wenig giftig. Soeben hat mich Animexx beim Galerieupload aufgefordert, die uneingeschränkten Nutzungsrechte einzuräumen. Dabei wollte ich doch nur ein paar Bilder hochladen, damit die netten Mädels die so bereitwillig für die Kamera posierten, auch etwas davon haben. Frechheit, wie ich finde. Ein Grund mehr, Social Networks zu hassen. Nicht, dass mir Animexx vorher sympathischer gewesen wäre. Aber wenn Animexx schon mit Rechtsfragen um sich wirft, muss ich zurückfragen: Wie kann ich die Nutzungsrechte an einem Foto abtreten, wenn ich genau genommen nicht einmal die Nutzungsrechte der abgebildeten Person habe? Diese Veranstaltungen bewegen sich ohnehin in einer Grauzone des fotografischen Persönlichkeitsrechts. Es wird natürlich posiert, und natürlich fotografiert jeder Jeden. Ob dies als Freifahrtschein angesehen werden kann, jedwede Fotografien auch zu publizieren oder gar kommerziell zu nutzen, darf bezweifelt werden. Aber eigentlich bin ich ja hier, um etwas von der AnimagiC zu berichten.

AnimagiC 2009

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