Madobe Nanami macht weiter – Marketing in Japan.
Arte im März
ARTE SCHWERPUNKT JAPAN – IM REICH DER SAMURAI
Wildes Japan • 2-tlg. Naturdoku
MO • 8.3. • 16.55
DI • 9.3. • 16.55Shogun • 11-tlg. Fernsehserie
ab MO • 8.3. • 19.30Die sieben Samurai
Samuraifilm
MO • 8.3. • 20.15Der Samurai, den ich liebte
Samuraifilm
MI • 10.3. • 21.50Lone Wolf & Cub –
Das Schwert der Rache
6-tlg. Samurai-Trashfilm
jeweils FR • ab 12.3. • ab 00.20Japanland • 4-tlg. Dokureihe
ab MO • 15.3. • 16.45Ich war ein Kamikaze
Dokumentarfilm
MI • 17.3. • 20.15Samurai in der Dämmerung
Samuraifilm
MI • 17.3. • 21.45Tabu • Samuraifilm
DO • 18.3. • 20.15Sterben im Reich der Lust
Kulturdoku
DO • 18.3. • 21.55Kleider & Leute: Japan
Dokureihe
SA • 20.3. • 00.15Ichi • Samuraifilm
MI • 24.3. • 21.45
Der Hund steht im Museum.
Prüfungszeit eben.
Zuviel Zucker?
3sat Themenwoche Japan
Mein Lieblingssender macht eine Themenwoche Japan.
3sat widmet den verschiedenen Facetten und oft scheinbaren Gegensätzen Japans vom 18. bis zum 24. Januar 2010 eine Themenwoche mit zahlreichen Dokumentationen, Reportagen und Spielfilmen.
Yay. Wenn Sie jetzt die Website auch noch Popup-frei hinkriegen können das alle Menschen sehen. Das gesamte Programm gibt es ganz popupfrei hier anzuschauen. Etwas verwundert, dass für ein Land, in dem die Animationsindustrie den größeren Anteil hat als die Realfilmindustrie kein einziger Anime ins Programm gerutscht ist. Mal was Spezielles oder ein Kurzfilm mit Originalton, das darf man dann wohl doch nur von ARTE erwarten. Dafür sind einige interessante Erstausstrahlungen dabei, ich bin gespannt ob man eine eventuelle Synchronisation abschalten können wird und ob es Untertitel gibt. Schließlich sind diese Funktionen inzwischen Standard.
Mehr Zucker für alle!
Warum ist Kriminalität in Japan niedrig?
… und warum in christlichen Ländern so hoch?
Das war eine Frage, die in einem großen japanischen Internetforum gestellt wurde. Da dieses Forum zur Spezies der “chans” gehört, sind die Antworten ebenso bunt und kreativ wie mit Vorsicht zu genießen – denn alle Besucher sind anonyme Schreiber. Wer noch nicht weiß, was “chans” sind, sollte sich mal den Artikel der c’t durchlesen (eins zwei drei vier fünf) – er macht die Subkultur des Internet sehr anschaulich. Also, die Frage war wie folgt: » weiterlesen: Warum ist Kriminalität in Japan niedrig?
Frischer Wind: Eve no Jikan
Es gibt sie noch, die Anime, deretwegen ich die ganze Geschichte mit dem Anime überhaupt begonnen habe. Geschichten, die Dich alle paar Minuten überrascht blinzeln lassen, die Dir mit einem subtilen Kribbeln im Bauch ihre Kreativität und intelligente Handlung offenbaren. Eve no Jikan ist so ein Werk, die erste Folge macht Lust auf Mehr.
Wäre es nicht 7:30 Uhr und ich nicht fast auf dem Weg, um mich mit Pyrotechnischem einzudecken, so guckte ich vermutlich alle 6 Akte zu je 15 Minuten am Stück. Schon die Aufteilung und Länge zeigt, dass es sich hier nicht um einen weiteren 08/15-Anime handelt. Auch der subtile Einsatz von 3D-Szenen und Effekten ist sehr zu begrüßen. Die Charaktere verhalten sich authentisch und sind sehr unterschiedlich.
Wer hat dieses Schild aufgestellt? Egal. Zur Handlung: In naher Zukunft, darum geht es im Anime, gehören Roboter schon lange zum Alltag in verschiedenen Bereichen.
Androiden hingegen, also menschenähnliche Roboter, sind eine neue Erscheinung. Man erkennt sie an den hellen Ringen um ihre Köpfe, die nicht zufällig aussehen wie Heiligenscheine. Es geht um einen Herrn namens Asimov, um Regeln die man nicht brechen darf und auch sonst um einige Dinge, die die japanische Gesellschaft in diesen 15 Minuten beleuchten wie es andere Anime in kaum einer Weise schaffen. Auch neue soziale Probleme werden aufgezeigt, die sich durch eine extreme Beschäftigung mit den Androiden auftun wie sie heute von Spielesüchtigen bekannt sind.
Die Menschen behandeln ansonsten ihre Androiden wie ihre Roboter und ihren Toaster, etwas ganz Selbstverständliches und Pragmatisches. Niemand käme auf die Idee, seinem Toaster »Guten Morgen« zu sagen. Auch Rikuo kennt es nicht anders, doch im letzten Logfile seines Hausandroiden entdeckt er die merkwürdige Zeichenfolge:
»Are you enjoying the time of EVE?«
Als er die Bewegungsmuster seines Androiden auswertet, stößt er auf einen merkwürdigen Ort.
Surftipp: Aus Japan über Japan
Austokyo.com berichtet locker und lässig von den kleinen und großen Wundern und Wunderlichkeiten aus Tokyo. Unbedingt einen Besuch wert, selten gebe ich so direkte Links, doch hier tue ich es gerne. Bild: Austokyo.com
Touhou Project: Bad Apple
Auf der Jagd nach Melon Soda
Eine Nachwirkung der Japanvisite ist mein Kaufverhalten. Ich greife in letzter Zeit ständig zu schrägen, bunten oder einfach mir unbekannten Produkten in der Hoffnung, neue Geschmacksrichtungen oder aus Japan bekannte Geschmacksrichtungen zu entdecken. Die gilt insbesondere für Getränke. Ich hätte vor meinem Aufenthalt sicherlich nie zu blasshellgrünem Saft aus dem Regal des Bad Uracher Edeka gegriffen. Allerdings hat die Erfahrung gezeigt, dass das Aussehen in Japan nicht in Verbindung gebracht werden kann mit dem Geschmack.
Ein Getränk werde ich jedoch vergeblich suchen: Laut Auskunft von Coca Cola resp. Fanta gibt es in Europa nirgends Melon Soda zu kaufen. Melon Soda ist eine spezielle Fanta-Marke in Japan, die es in vielen Automaten und den meisten Schnellrestaurants gibt. Nicht zu verwechseln mit Melon Cream Soda. Schade! Soviel zum Thema Globalisierung. Ich bin schon froh, dass es in Berlin einen Sake Onlineshop gibt.
Ich habe es also hier mit dem Monin Melonensirup probiert. Obwohl sehr lecker, ist es kein Vergleich. Klar, das wäre als würde man Noname Colapulver in Mineralwasser kippen. Was ich gefunden habe ist das Hata Ramune Soda Melon, das könnte ähnlich genial schmecken. Mal sehen, ob es das online irgendwo gibt. Beim Lycheesaft war ich erfolgreich, den gibt es von vielen Herstellern, doch in genießbarer Form nur von Rubicon und am Besten hier verfügbar. Andere leckere Säfte hat Rubicon auch im Angebot, aber den Lycheesaft konnte keine wirklich übertreffen. Am Geschicktesten wird das ganze im 12er-Pack verschickt.
Tatsache ist, in Japan ist nicht nur das Essen um Welten besser. McDonalds und andere globale Unternehmen mussten sich an den lokalen Markt anpassen, nicht umgekehrt wie im Rest der Welt. Die Getränke sind viel dezenter gehalten, der Anteil an Kohlensäure niedriger und damit angenehmer, ebenso gibt es an den allgegenwärtigen Automaten auch Getränke ohne Kohlensäure, ohne Zucker oder auch in Bitter. Das Angebot ist unüberschaubar groß und ständig kommen neue experimentelle Angebote auf den Markt, die aber auch mal genauso schnell wieder verschwinden. Somit sind die Japaner nicht nur bei Technik experimentierfreudig und Early Adopters, sondern auch bei den Getränken – sofern man nicht grade traditionell zu Essen geht, wo der grüne Tee zum Essen obligatorisch ist.









