Und ich hab nur 6 Monate gebraucht, um ihn das erste Mal in Japan zu sehen…
schreibt Fritz aus Japan in seinem Blog und unterlegt die Aussage mit einem wunderschönen Foto des Berges Fuji. Fast ein wenig zu schön steht er da.
(Bildquelle: Tokyo Foto Sushi, Fritz Schumann)
So perfekt symmetrisch, dass sogar das natürliche Rauschverhalten des Kamerasensors irritiert war und sich vor Schreck ebenfalls symmetrisch angeordnet hat. Denn alles andere wäre ja ganz gemein nachgeholfen. Und so liefert die Differenzmaske in Photoshop den Beweis, dass auch Sensorelektronik sich von der natürlichen Ästhetik Japans anstecken lässt.
Was mich allerdings doch etwas stutzig macht, sind die zwei Hilfslinien, die sich zeigen, wenn man das Originalbild in Photoshop öffnet. Ja, Photoshop speichert Hilfslinien in JPG ab. Wahnsinn! Dank an »Auge des Adlers« asdato.
Auch von mir ein Nachtrag: Künstlerische Freiheit kennt keine Grenzen. Fritz ist bekannt für seine Symmetriespiele mit Fotos. Ich bin über mich selbst erstaunt, dass ich mich habe hier täuschen lassen wie andere auch und muss die Qualität der Nachbearbeitung anerkennen. Fritz ist nicht nur ein hervorragender Fotograf sondern versteht auch seine Werkzeuge.




Pingback von Fuji-Film « tokyo foto sushi
22. Januar 2010 um 17:04
[...] Weil ein Klugscheisser die Nachbearbeitung dieses Bildes genauer analysiert hat, die ich größtenteils nach meinen [...]