Ganz unschuldig poppt heute ein Dialogfeld in Facebook auf. Man habe die Privatsphäre-Einstellungen überarbeitet und bittet um Anpassung. Wer jetzt aber nicht aufpasst, der gibt ganz schnell seine Nachrichten, Fotos, Videos und persönlichen Informationen allen Nutzern frei.
Das Unternehmen aus San Francisco verändert die Einstellungen zum Datenschutz und fordert nun alle 350 Millionen Mitglieder auf, diese zu bestätigen. Ebenfalls mit eingebaut wurde ein Pseudoschutz von Personen unter 18, der eine erhöhte Sicherheit vortäuscht.
Nicht, dass es vorher sehr viel sicherer gewesen ist, Informationen an ein solches Unternehmen zu senden. Die Hinterhältigkeit, mit der dem Nutzer diese Anpassung untergeschoben wird, ist jedoch dreist. Plötzlich befinden sich die Radiobuttons nicht mehr dort, wo man sie vermutet. Beim Abspeichern wird dann die neue Einstellung aktiv.

Kommentar von fritz
10. Dezember 2009 um 21:59
magste ma belege für die “böser-werdung” liefern, als nur neu positionierte knöpfe? ;)
Kommentar von Emanuel
10. Dezember 2009 um 22:03
Eigene Erfahrung? Profile von Personen, die gestern noch nicht einsehbar waren, sind es heute vollständig — obwohl sie es nicht sein sollten und sicherlich auch so nicht gewünscht sind. Vorhin habe ich selbst über den Dialog gestutzt. Musste dreimal nachdenken, bevor ich die richtigen Häkchen gesetzt habe.
Kommentar von fritz
11. Dezember 2009 um 21:56
versteh immer noch nicht wo das “böser” sein soll…
Kommentar von asdato
11. Dezember 2009 um 22:11
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Facebook-veraendert-Kontrolle-ueber-Privatsphaere-881817.html Zweite Hälfte, des zweiten Absatzes…