»Attack Of The Otaku«
Zu einer eigenen Kunstform haben sich Anime-Musikvideos entwickelt. Diese werden von Fans anhand von Musik und Filmschnippseln zusammengeschnitten – und von den Rechteverwertern zum Teil kritisch bis panisch beäugt – in Japan dagegen sind diese dort »MAD« genannten Kreationen noch viel weiter verbreitet.
Neben mir liegt übrigens schon die AnimagiC 2009 Karte bereit, um mich nach einem ersten Schnupperbesuch auf der Dokomi in Düsseldorf dann doch in »Deutschlands größte Anime- und Manga-Convention« in der Beethovenhalle in Bonn zu stürzen. Erfahrungsbericht vom Planeten »Deutsche Auswüchse japanischer Popkultur« folgt. Aber zurück zu den Animemusikvideos:
Die Originale in bester Qualität gibt’s auf der a-m-v.org. Dort kann man sich die Kunstwerke als Datei laden und umgeht dabei gleich noch des Browsers VSync-Schwäche, die zumindest bei mir in Youtube und generell bei Videos zu unschönen Streifen in schnellen Bildwechseln führt.
Um die heruntergeladenen MP4s und MKVs auch gut abzuspielen, sollte man statt dem beliebten VLC-Player gleich zum CCCP greifen, einem seit langem bewährten Codec-Pack, das alles richtiger und besser macht als man von Codec-Packs gewohnt ist und gleich noch die beste Alternative zum Feature-Fremdgeschwängerten Windows Media Player mitliefert, den Media Player Classic. Genug geworben, weiter geht’s mit ein paar hochauflösenden Leckereien:
Und dann gibt’s da noch die Specials, die nicht von Fans zusammengeschnitten wurden, sondern gleich von den Künstlern selbst zusätzlich zum Anime mitgeliefert werden. Zum Beispiel »One more time, One more Chance« aus dem bereits früher erwähnten Anime.
Das Blog wird langsam wirklich anime- und japanlastig. Was soll’s, das kann nur die Ästhetik unterstreichen, die diesem Land und seiner Kunst innewohnt.
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